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Unsere Fluggelände

Flugplatz / Schleppgelände Neu-Anspach
Flugplatz / Schleppgelände Oberems


Flugplatz Neu-Anspach


WebCam
Flugplatz Neu-Anspach

Übersicht
Koordinaten 50° 17‘ 34“ N / 08° 32‘ 11“ E
Platzhöhe 336 m
Ausrichtung 57° – 237° also etwa NO – SW
Schleppstrecke auf der NW-Seitev Fahrzeuge GS-Schlepp ebenfalls auf der NW-Seite, Seilrückholung, Transporte o. ä.
Der Flugplatz kann am Mo, Die, Do für Gleitschirmschlepp benutzt werden, wenn kein regulärer Segelflugbetrieb (d.h. ohne Startleiter) stattfindet.
ABER: Immer in Absprache mit den LSC-Piloten.

Verhalten auf dem Flugplatz
Du benötigst die dokumentierte Einweisung "Verhalten auf Flugplätzen"
(siehe auch www.dhv.de/web/piloteninfos/ausbildung/winden-und-ul-schlepp)
Diese Einweisung ist Bestandteil der Windenschleppausbildung ab dem Jahre 2003.
Alternativ benötigst du B-Schein-Theorie (für Lizenzen älter als 2003) oder die gesonderte dokumentierte Einweisung einer Flugschule.
Du bestätigst mit deiner Teilnahme am Schleppbetrieb diese notwenige Qualifikation!

Piloten betreten den Flugplatz nur mit funktionierendem u. eingeschaltetem Funk am Mann
ACHTUNG ! Die Start/Landebahn muß für landende Flugzeuge freigehalten werden. D.h. zwischen den rot-weißen Tonnen ist der Aufenthalt verboten. Sollte da doch ein Gleitschirm landen müßen, bitte sofort räumen
Sollte die Bahn im Flug gequert werden müssen, dann Mindesthöhe 100 m, sonst auf der aktuellen Seite landen, es ist genug Platz, notfalls Aussenlandung und zurücklaufen (sportlicher Teil)
Querungen der Startbahn am Boden nur nach Check in beide Richtungen, daß kein Flugzeug startet oder landet Flugzeuge im Anflug sind zu beachten und haben Vorfahrt
Der Flugplatz darf nur von Mitgliedern des LSC befahren werden
Für Fahrzeuge gilt die StVO
Die maximale Geschwindigkeit ist 10 km/h
Parken nur auf ausgewiesenen Parkflächen, auf keinen Fall vor der Tankstelle

Platz


Platz


Landevolte bei Nord-Ost Wind


Landevolte bei Süd-West Wind


Unsere Winde
Fabrikat Koch 3
2 Trommeln z. Zt. mit je ca. 1.400 m Dyneema-Seil
Max Zugkraft 90 Kp für Solo-Drachen u. -Gleitschirme
Für TandemGleitschirme kann die Zugkraft auf 130 kp erhöht werden
Sollbruchstellen für Solo (150 kp) und für Tandem (200 kp)
Getankt wird Super-Bleifrei
Der alte Motor braucht eigentlich verbleites Benzin, deshalb geben wir ein Bleiersatz-Additiv im Verhältnis 1:1000 zu. D.h. 10 ml Additiv auf 10 ltr Sprit

Funk
Betriebsfunk LPD Kanal 65 - 434,675 MHz
nur mit vollen Akkus antreten – 1 km ist weit für so ein kleines Funkgerät
Flugfunk Neu-Anspach 121,025 MHz, wünschenswert
für Startleiter u. Windenführer Pflicht, wird vom Verein gestellt

Und nochmal zum Auffrischen
Nächster Pilot ist xxx mit 80 kg am GIN Atlas
Pilot u. Gerät startklar
Pilot u. Gerät eingehängt
Seil anziehen
Seil straff
Fertig
Start

Abweichend von einigen DHV-Ausnahmen sind wir der Meinung, daß die Meldungen IMMER vom Windenführer bestätigt werden. Das ist angesichts der oft schlechten Verständigung eine einfache Möglichkeit max. Sicherheit zu erhalten.

Schleppbetrieb
Die Verantwortung trägt der Startleiter !!! BIS ZUM AUSKLINKEN
ALLE Piloten tragen mit. Jeder ist berechtigt Halt-Stopp zu rufen, wenn er was Kritisches bemerkt. Diskutieren kann man hinterher. Der Startleiter ist IMMER AM FUNK. Wenn er mal nicht kann weil er muß, übergibt er die Verantwortung u. Funkgeräte an einen neuen Startleiter. Der Windenführer ist während eines Starts extrem belastet, weil auf eine Entfernung von 1 km alles nur sehr schwer zu sehen ist. Liegen z.B. mehrere Schirme aus, weiß er oft erst nach dem „Fertig“ welcher Schirm startet. Deshalb: Steht ein Start bevor, werden keine Schirme mehr aufgezogen.

Wird ein Start abgebrochen, wird er nicht mehr „fliegend“ aufgenommen, auch wenn der Schirm inzwischen doch gerade so schön steht ? Neustart. Kann auch mit „Seil anziehen“ beginnen
Startleiter, Windenführer und Pilot verfolgen den Seilverlauf besonders intensiv bis es sich vom Boden gelöst hat und sich nirgends mehr verfangen kann. Spätestens wenn das 2te Seil weg ist, macht sich der nächste Pilot startbereit. Schirm ausgelegt u. Leinen sortiert, Gurtzeug aufnehmen, Gleitschirm einhängen, Schleppklinke einbauen, Funk einschalten, Helm auf … Der Startleiter kontrolliert !

Sobald die Seile eingezogen sind und am Quad hängen, hat der Windenführer Zeit um den nächsten Piloten einzutragen. D.h. jetzt sollte die Meldung kommen „Nächster Pilot …“, auch wenn das Quad noch 100 km weg ist. Es erscheint manchmal ewig, aber nach A. R. braucht das Quad etwa 2,5 min von der Winde zum Start. Also sputen.
KochKlinken werden direkt am Seil eingehängt.
Wegen erhöhtem Verschleiß werden Textilklinken nicht direkt, sondern über ein MetallzwischenGlied eingehängt.
Wegen des ewigen Gefuddels beim Einhängen von Textilklinken empfiehlt es sich bereits in der Vorbereitung einen Karabiner einzuhängen und wenn das Seil am Start ist, wird das Seil in diesen Karabiner eingehängt. Fertig! Die Funktion der Textilklinke bleibt gleich

Wenn alles optimal läuft, können wir 8 – 10 Schlepps pro Stunde durchführen. Wo wir keinen Einfluss haben ist der Wind, da muß man manchmal warten. Das ist halt so. Wenig Einfluss haben wir auch auf technische Störungen. Wir tun unser Bestes, aber das reicht halt manchmal nicht. Wir wissen, daß die Zeit den wartenden Piloten immer länger vorkommt als den Akteuren, die die Störung beseitigen. Wo wir aber auch viel Zeitverlust feststellen ist, wenn das Seil zurück ist und keiner ist fertig.

Seiltransport
Der Seiltransport erfolgt in der Regel mit unserem Quad UND Funk
Das Quad hat eine normale Motorrad-3-Gangschaltung ohne Rückwärts 1 – 0 – 2 – 3
Der Choke befindet sich am Lenker linke Seite, wird manchmal vergessen reinzumachen. Dann fehlt die Power oder die Kiste geht auch ganz aus.
Das Seil wird so eingehängt, daß die Sollbruchstelle entlastet ist
Der Windenführer gibt das OK zum losfahren (Bremse muß offen sein, Motor muß laufen)
Es wird langsam angefahren unter Beobachtung der Trommel.
Erst wenn beide Trommeln laufen kann Gas gegeben werden. Hochschalten ohne den sonst als mal üblichen kleinen Gasschub.
V max ca 10 km/h im 2ten Gang, möglichst gleichmäßig fahren, keine Vollbremsung wg. einer kleinen Unebenheit. Wer bremst verliert!
Bei Erreichen der Winde RECHTZEITIG vom Gas gehen und langsam ausrollen, damit die Seilrolle Zeit hat auszulaufen. Sonst droht Seilüberwurf Rückfahrt vom Start zur Winde direkt nach dem 2ten Seil auf der Schleppstrecke




Flugplatz Oberems

Dieses neue Gelände ist in der Erprobung, mehr demnächst in diesem Theater